Der Wagen‎ > ‎

Details

Oft werden wir gefragt: "Was kann der denn alles?", "Wieviel Watt hat denn der?", "Wieviel passt in das Fass?",
"Wie schnell fährt der?", "Was hat denn der gekostet?"......
Diese und einige andere Fragen versuchen wir im folgenden zu beantworten.
 

Das Gestell:
Das Gestell besteht aus einem 30mmx30mm Kantrohrrahmen. Daran montiert sind die Kugellager sowie vorne die Lenkung, die wie bei einem Auto in Kurven das jeweils innere Rad stärker einschlagen lässt, als das Äußere. Damit wird der Reibungswiderstand verringert, der bei ca 350kg Gesamtgewicht nicht unerheblich ist. Außerdem befindet sich zur Lenkung vorne - Bollerwagen typisch - die Deichsel. Hinten befindet sich dann noch die Aufhängung des Motors, sowie die Übersetzung und Kraftübertragung auf die Achse.
 
 
Das Gestell in der Übersicht:
Links die Deichsel mit den Lenkstangen die verschoben montiert sind. In der Mitte der KAT mit Auspuffrohren nach hinten und Abgasrohr (welches an den Generator kommt) nach vorne. Mitte/hinten der Motor mit Winkelgetriebe, Übertragung mittels Kette auf die Achse.
Alle Räder sind kugelgelagert.
 
 
 
 
 

Das Gestell von hinten:
 
Gut zu erkennen die Edelstahl Auspuffrohre sowie die Lochblech Zierblende. Außerdem die Versteifungen um das gesamte Konstrukt stabiler zu gestalten.
 
 
 
 
 
 
 
 

Hinterer Teil des Gestells:
 
Gut zu erkennen, das Zahnrad zur Kraftübertragung und ein Kugellager.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Motor und Akkus:
 
Der Motor mit Winkelgetriebe, Lüfter und zu Versuchszwecken zwei in Reihe geschaltete Akkus.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
Der Aufbau:
Der komplette Aufbau (bis auf die Stützen) ist aus 19mm bis 22mm MDF gefertigt. Vor Montage wurden alle Bauteile bearbeitet, mehrfach grundiert und lackiert und dann zusammen gefügt. So ist sichergestellt, dass der Aufbau allen Witterungsbedingungen (und sonstigen "Bedingungen") stand hält.
 

 Der Aufbau:
 
 Zu sehen sind hier:     Vorne die Endstufe und das Megafon
                                    Die Deichsel
                                    Die LED Lichter
                                    Der Tankstutzen    
                                    Lautsprecher vorne und hinten
                                    Fach oben (enthält den PC)
                                    Schaltpult mit RFID-Panel + Lüfter
                                    54 Liter Fass
                                    Stoffabdeckung zum schließen
 
 
 
 
 
 
 
 
  
 
 
Der Aufbau:
Zu sehen sind hier:    Der Tankstutzen
                                  Hinten der Feuerlöscher sowie
                                  Magnetventil und Step-up converter
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
 
 Die Technik:
Gesteuert wird der Wagen von einer SPS, einer Mitsubishi FX1N 60MR.

Zur Stromversorgung dient ein 1,3 PS Stromerzeuger mit einer max. Leistungsabgabe von 750 Watt oder eine externe Einspeisung mithilfe eines Adapterkabels an jeder beliebigen Schuko Steckdose.

Die „Bordspannung“ wird von 230V AC auf 12V DC runter geregelt.

Zur Pufferung und kurzzeitigen Stromversorgung auch ohne laufendes Aggregat oder externer Einspeisung dient eine 50Ah starke Autobatterie.

Angetrieben wird der Wagen von einem 700 Watt Elektromotor (24V DC), der über einen Step-up converter (12V DC auf 24V DC) und zwei in Reihe geschalteten Pufferbatterien (je 7Ah) von der Bordspannung versorgt wird.

Die Geschwindigkeit wird über die SPS und eine PWM geregelt.

Die Musik wird über einen ITX-PC, der ebenfalls von den 12V der Bordspannung gespeist wird, abgespielt. Damit die Musik auch zur Geltung kommt, ist im Dach ein 30cm Subwoofer integriert, sowie ein 3-Wege System vorne und ein 2-Wege System hinten im Wagen.

Gespeist werden die Lautsprecher von insgesamt zwei Endstufen.

Außerdem ist die Musik über jedes aktuelle Handy mit Webbrowser und WLAN Funktion „Fern steuerbar“.

Hinten am Wagen befindet sich eine drei Liter Säule die über ein Ventil und einen Schlauch mit dem 54 Liter Tank verbunden ist. Der Tankdruck wird kontinuierlich über einen Kompressor bei ca. 2 Bar gehalten. Das Auffüllen kann automatisch über zwei kapazitive Sensoren oder manuell über das Bedienpanel erfolgen.

 

Die SPS: Hier zu sehen das "Herz" des Wagens, eine Mitsubishi FX1N - 60MR

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die SPS: Hier in Bearbeitung. Auf der SPS, ein kleiner Step-up converter, rechts daneben einige Relais zur Spannungsumschaltung von "Boardnetz" auf "extern" (z.B. Steckdose...)
 
 
 
 
 
 
 
 

Der Stromerzeuger: Gut gedämmt und die Füße gegen Verrutschen gesichert.
Unten im Bild: Ein Terminal für externe 12V Einspeisung 
                       Eine 230V Steckdose für externe Geräte (z.B. Laptop, Licht etc.)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Das Netzteil: Die Kabel deuten den Umbau schon an. Eingespeist wird das Netzteil mit 208V/AC-246V/AC am Ausgang liegt eine Spannung von ca. 14,2 V/DC an.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Der Motor: "Klein und dezent", der 700 Watt Motor mit Winkelgetriebe.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Die PWM (Puls-weiten-Modulation):
Hierüber und über die SPS wird die Geschwindigkeit des Antriebs geregelt.
 
 
 
 
 
 
 
  
 
 Der Mini-PC:
Auf diesem PC ist die Musik gespeichert. Diese kann über jedes Handy, das WLAN besitzt, gesteuert werden. An dem PC angeschlossen sind dann die 2 Endstufen.
 
 
 
 
  
 
Endstufe hinten: Diese Endstufe treibt die Lautsprecher
hinten und den Subwoofer im Dach an.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Endstufe vorne: Diese Endstufe treibt das 3-Wege System im vorderen Teil des Wagens an.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Der Subwoofer: Hier der im Dach integrierte 30cm Subwoofer der für die tiefern Tonlagen zuständig ist. Dieser wird über eine JVC Frequenzweiche angesteuert. Außerdem hat das Dach ein Volumen von 110Litern, die extra für den Subwoofer entstanden sind.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Das 2- und 3-Wege System: Vorne rechts und links vom Generator das 3-Wege System mit einem kleinen Volumen durch die Schrägen. Hinten die beiden 2-Wege Systeme mit je. ca. 8 Litern Volumen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Säule:
Dies ist eine 3,5 Liter Säule. Am unteren Ende und kurz über der Mitte befinden sich zwei kapazitive Sensoren über die die automatische Befüllung geregelt wird. Dies geschieht über einen Kompressor der den Druck des Fasses nicht unter 2 Bar sinken lässt. Sinkt der Füllstand der Säule, schaltet die SPS ein Magnetventil, bis die Säule wieder befüllt ist.
Rechts und links von der Säule sind ein Volt- und ein Amperemeter untergebracht.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
Das Schaltpult:
Auf der linken Seite die RFID Steuereinheit und der rote "Hauptschalter" und der "Rollstop". Jeder der "Erbauer" besitzt einen RFID- Schlüsselanhänger und eine RFID Karte. Ohne diese RFID Freischaltung ist es nicht möglich den Wagen zu bewegen bzw. über den Hauptschalter frei zu schalten. Außerdem gibt es einen Rollstop, der z.B. beim Abstellen des Wagens (gegen Diebstahl, Wegrollen...) oder als "Notbremse" dient. Dieser muss ebenfalls über RFID wieder freigeschaltet werden.
Der erste blaue Schalter: Megafon
Hierrüber kann man das Megafon steuern. Dies kann ein Sirenengeräusch erzeugen oder Sprache verstärken. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass bei jeder automatischen Befüllung der Säule die Sirene aktiv wird.
Der zweite blaue Schalter: Die Säule
Hierrüber wird die Steuerungsautomatik aktiviert. Außerdem besteht die Möglichkeit, über einen silber Taster die Säule zu jeder gewünschten Zeit zwischen zu füllen (auch wenn diese noch nicht fast leer ist, so das sie sich automatisch befüllen würde)
Der dritte blaue Schalter: Der Car PC
Hierrüber wird der PC eingeschaltet. Außerdem hat man hat die Möglichkeit mittels eines silber Tasters über ein gewöhnliches 3,5 klinke Kabel Musik von extern einzuspeisen.
Der vierte blaue Schalter: Der Generator
Dieser Schalter muss aktiviert werden um den Generator einzuschalten. Darunter befindet sich die Sicherung. Außerdem kann man über die beiden blauen Taster die Einspeisungsquelle wählen (Generator oder Fremdnetz, z.B. Steckdose im Haus). Man kann die jeweilige Quelle aber nur bei Verfügbarkeit wählen (sollte die Quelle nicht verfügbar sein, leuchtet der Taster nicht blau und kann betätigt werden ohne dass etwas passiert).
Der fünfte blaue Schalter: Der Motor
Hierrüber wird die Steuerung für den Motor eingeschaltet. Ist diese aktiv, kann man über einen Knopf an der Deichsel den Motor wie folgt regeln:
lange drücken= Geschwindigkeit erhöht sich,
los lassen= Geschwindigkeit wird gehalten,
kurz drücken= Geschwindigkeit verringert sich,
zwei- oder mehrmaliges Drücken= Motor schaltet sofort ab.
 
Rechts in der Ecke befindet sich die Buchse für das Adapterkabel zur externen Einspeisung. Außerdem ein kleiner Schalter der bei längerem Stillstand oder Einlagerung sämtliche Verbraucher komplett abschaltet.
 
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Marcel Uhle,
02.04.2012, 11:32
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Marcel Uhle,
02.04.2012, 11:34
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Marcel Uhle,
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Marcel Uhle,
02.04.2012, 11:41
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